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Eiskalt: wofür ich spende

Der Sommer in Berlin war verdammt heiss und das war ganz wunderbar so. Schließlich hatte ich somit eine wunderbare Ausrede, um ganz viel Eis zu essen. Pünktlich zum Ende des Sommers habe ich mir dann eine fette Erkältung geholt und somit fiel für mich das Thema IceBucketChallenge glücklicherweise aus. Trotzdem bin ich jetzt nominiert worden – und zwar von Jona. Der will aber gar nicht, dass ich eisdusche oder ähnliches tue, sondern nur, dass ich schreibe für welche Organisationen ich gerne spende. Er selbst hat natürlich in seinem Blog vorgelegt.

10151198_10152093273174353_5744368299521530192_n (1)Und da will ich natürlich nicht nachstehen und schreibe gerne auf welche Initiativen ich unterstütze. Seit einigen Jahren zählt auf jeden Fall Viva con Agua dazu. Zum Einen weil mir das Thema Trinkwasser sehr am Herzen liegt, zum Anderen aber auch, weil ich die Arbeit der Jungs & Mädels bewundere. Ihnen ist es gelungen eine angeblich spendenferne Zielgruppe (die Jugend!) für Entwicklungszusammenarbeit zu interessieren und Tausende Ehrenamtliche dafür zu begeistern. Hut ab. Zudem durfte ich mich im April vor Ort in Äthiopien über ihre Arbeit informieren (hier nachzulesen).

Unterstützt habe ich dieses Jahr zudem die Digitale Gesellschaft und Freifunk. Beide Organisationen kämpfen auf ganz unterschiedliche Art und Weise dafür, dass das Internet zumindest noch etwas frei bleibt. Und das halte ich für dringend notwendig, wie ich ja bereits hier im Blog ausgeführt habe.

Gespendet habe ich auch an das Himmelbeet im Wedding. Eine tolle lokale Initiative, die ich auch gern und regelmäßig mit meiner Familie besuche. Und damit solche und viele andere Orte auch barrierefrei werden, habe ich auch ein weiteres Mal die Arbeit der Sozialhelden unterstützt. Was Raul und sein tolles Team immer wieder an Projekten auf die Straße bringen, finde ich wirklich großartig.

Bei meiner Arbeit bei betterplace.org komme ich täglich mit Hunderten sozialer Projekte in Berührung. Da sind spannende und weniger spannende dabei, welche die ich als sinnvoll und als weniger sinnvoll erachte. Leider fehlt mir meist die Zeit mich intensiv mit jedem einzelnen auseinander zu setzen. Aber es gibt immer mal wieder welche, die mir in Erinnerung bleiben und die ich dann auch gern unterstütze. Eines davon ist die Tanzania Albinism Society, die sich für die Rechte (und Gesundheit) von an Albinismus erkrankten Menschen in Tansania einsetzen. Bis dieses Projekt seinen Weg zu betterplace.org fand, hatte ich noch nie über Albinismus in Afrika nachgedacht. Anfang des Jahres hat meine Kollegin Kathleen die Organisation in Dar es Salaam besucht. Ihre Eindrücke findet ihr hier (etwas runterscrollen!).

Und wofür spendet Ihr so?

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